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Bericht: Verdächtiger gesteht geplante Entführung von Lauterbach


(Quelle: imago-images-bilder)
In den Ermittlung über eine mögliche Entführung des Gesundheitsminister soll ein Verdächtiger geständig sein. Demnach habe er noch weitere Pläne gehabt.

Einer der fünf Verdächtigen, die eine Entführung von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geplant haben sollen, hat die Tat offenbar gestanden. Das berichtet der "Spiegel". Demnach soll der Verdächtige Sven B. die Vorwürfe gegenüber der Bundesanwaltschaft weitgehend eingeräumt haben.

Nach Angaben seines Verteidigers habe B. geplant, den Minister zu entführen und anschließend vor laufenden Kameras einen Umsturz der Regierung vorzubereiten. Dafür habe man geplant, Doppelgänger von Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auftreten zu lassen, die den Umsturz verkünden sollten. Danach sei ein bundesweiter Stromausfall vorgesehen gewesen, um die Berichterstattung der Medien zu unterbinden.

B. wurde im April gemeinsam mit anderen Verdächtigen verhaftet, die der Corona-Protestszene angehören sollen. Bei einem Beschuldigten in Bayern fand die Polizei Waffen. Ein weiterer Verdächtiger aus Rheinland-Pfalz wurde festgenommen, nachdem er von einem verdeckten Ermittler Pistolen und Maschinengewehre kaufen wollte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorabmeldung des Spiegel