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Bericht: Ehepaar Scholz entsorgte Dokumente im Hausmüll


(Quelle: Thomas Imo/imago-images-bilder)
Mit dem Datenschutz scheinen es der Bundeskanzler und seine Frau nicht ganz genau zu nehmen. Offenbar wurden in ihrem Hausmüll auch als geheim eingestufte Informationen gefunden.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und seine Ehefrau, die brandenburgische Bildungsministerin Britta Ernst (SPD), haben offenbar vertrauliche Dokumente in ihrem Hausmüll nicht ausreichend unkenntlich gemacht. Das berichtet der "Spiegel". Demnach fanden Nachbarn des Ehepaars über Monate mehrere solcher Papiere im Hausmüll der gemeinsamen Wohnanlage in Potsdam.

In dem Müll wurden offenbar Ausschnitte des Terminkalenders von Ernst und Entwürfe für Reden der Ministerin gefunden. Nach dem G7-Gipfel im bayerischen Elmau wurden zudem ausgedruckte Kurzprofile der Partnerinnen und Partner der Gipfelteilnehmer gefunden.

Das entsprechende Dokument wurde als "Verschlusssache" vom Außenministerium eingestuft: Solche Dokumente müssen bei ihrer Entsorgung unkenntlich gemacht werden, sodass der Inhalt nicht mehr erkennbar ist. Sowohl das Kanzleramt als auch das brandenburgische Bildungsministerium äußerten sich auf Nachfrage von "Spiegel" nicht zu den Vorwürfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorabmeldung des Spiegel